Arbeitsanweisung
03/09/2010 1 Kommentar
Das ist eine Arbeitsanweisung, die ich vor einigen Jahren auf meinem Schreibtisch vorgefunden habe und die mir heute beim Aufräumen wieder in die Hände fiel:
03/09/2010 1 Kommentar
Das ist eine Arbeitsanweisung, die ich vor einigen Jahren auf meinem Schreibtisch vorgefunden habe und die mir heute beim Aufräumen wieder in die Hände fiel:
23/08/2010 5 Kommentare
Einen ähnlich gelagerrten Fall hatte ich ja schonmal.
Jungs, Mädels, liebe Sprrayer:
Schlimme Worrte verrlierren deutlich an Schärrfe, wenn es mit derr Rrechtschrreibung haperrt. Echt jetzt.
08/08/2010 6 Kommentare
Die Plätzchen werden als “Russisch Brot” bezeichnet, sollten da nicht kyrillische Buchstaben in der Tüte sein?
Es gibt da mehrere Theorien, warum dem nicht so ist.
30/04/2010 4 Kommentare
Liebe Leute vom Email-Dienst,
ich muss hier leider mal über euer Angebot meckern.
Ja, ich weiß, den Mailservice gibt es für lau – wenn man mal von den Werbeanzeigen absieht.
Deswegen muss mir aber nicht alles gefallen, was ihr da so macht.
Und seit jüngstem habt ihr dieses neue Feature, das mir wirklich richtig auf die Nerven geht.
Jedesmal, wenn ich dieses “Was machen Sie gerade?” lese, möchte ich schreiben, “Das geht euch einen Scheißdreck an“.
Oder dieses “Updates von Verwandten und Freunden erhalten“
Erstens, meine Verwandten, soweit sie noch leben, würde ich nicht mal anpissen, wenn sie in Flammen stünden. Geschweige denn, mit denen in irgendeiner Form kommunizieren.
Zweitens, mit meinen Freunden nutze ich andere Formen der Kommunikation. (<– ja, gibt es)
Drittens, euer Datensauger hat jede verdammte Emailaddresse, die je in irgendeiner Mail an mich auftauchte aus den Headern gezogen und mir wurden dann so Sachen wie
“Updates von Karl Heinz Käsekuchen [Name geändert] empfangen?” angeboten.
Nach Recherchen stellte ich fest, dass Karl Heinz Käsekuchen zufällig ebenfalls Empfänger einer Mail war, in der ein Ex-Kollege die Geburt seines Kindes bekanntgab.
Ich kannte weder Karl Heinz noch den Großteil der anderen Mailempfänger, die mir dann auch als potentielle Update-Lieferanten angeboten wurden.
Ich durfte alle von euch gesaugten Namen/Addressen manuell aus diesem Update-Dingens löschen, weil ich nicht dauernd diese Vorschläge haben wollte.
Ja, ich blogge, d.h. ich habe offensichtlich ein gewisses Mitteilungsbedürfnis. Aber a) ist es ein Unterschied, ob ich etwas, über das ich mir ein paar Gedanken gemacht habe, in meinem Blog poste, oder ob ich einen “Was machen Sie gerade?”-Einzeiler hinrotze und b) bin ich nicht die Bohne daran interessiert, was Karl Heinz Käsekuchen so treibt.
Wenigstens ward ihr smart genug, die nicht automatisch als Freunde hinzuzufügen.
Imaginiertes Szenario:
“Was machen Sie gerade?” “Ich masturbiere”
Pop-Up-Meldung: “Du kennst die gleichen Leute wie Karl Heinz Käsekuchen, er empfängt deine Updates.”
Pluspunkte, wenn Karl Heinz Käsekuchen der Arbeitgeber ist.
Aber das ist noch nicht alles, was mir an dem Feature aufstößt:
Wie seid ihr überhaupt auf die originelle Idee gekommen, dass ihr auch so einen Service braucht? Der Zug, auf den ihr da aufspringen wollt, ist doch schon vor geraumer Zeit abgefahren.
Jetzt erinnert mich diese Aktion an Kinder, die die Klamotten von ihren großen Geschwistern auftragen müssen, wobei die großen Geschwister die Plünnen auch schon von Cousins und Cousinen geerbt haben.
Nicht, dass ich etwas gegen Klamottenauftragen hätte, ich liebe Einzelstücke aus Second Hand Läden.
Aber sagen wir mal so, mit dem Kleiderauftragen ist es so eine Sache: irgendwo am Ende dieser Auftragekette ist so’n kleener Steppke, dessen Captain Blaubär T-Shirt aussieht, als wäre es einer Kuh durch den Verdauungstrakt gewandert. Und nicht nur das T-Shirt, sondern ein Großteil seiner Klamotten. Sowas prägt und später wird aus dem Kleinen vielleicht mal ein Bankräuber oder, noch schlimmer, ein Hedgefonds Manager und dann sind alle am Heulen.
Aber ich (was machen Sie gerade?) mäandere.
Okay, ihr steht also da, mit diesem Pullover, der nicht richtig sitzt, der ein bisschen verfilzt ist und dessen beste Zeiten schon vorüber sind. Ihr sagt etwas gezwungen: “Guck mal, mein neuer Pulli” und ihr tut mir leid, weil euch nichts Innovativeres eingefallen ist.
Ich will das nicht. Ich will euch nicht bemitleiden und, ich zitiere mal Michael Douglas in “Falling Down”, “ich will nicht euer Kumpel sein”.
Ich möchte einfach nur euren Mailservice nutzen.
Wenn es euch irgendwie weiterhilft, klicke ich auch mal das ein oder andere Werbefenster an, aber gebt mir die Chance dieses hochnotpeinliche Statusmeldungsdingens ein für allemal von der Benutzeroberfläche verschwinden zu lassen.
Ich habe diese 140-Zeichen Microblogginggeschichte schon auf Twitter und Facebook absolviert und unter “nicht mein Ding” abgelegt.
Und wenn ihr euch diese Blog-Post anseht, versteht ihr auch wieso. Ich kommentiere gerne ausgiebig und mit Genuß und dazu bieten mir kurze Updatemeldungen einfach nicht genug Raum.
MfG
22/04/2010 7 Kommentare
grenzgestreipft pfindet, dass dieser pfeine Rechtschreibpfehler pfotograpfisch pfestgehalten werden musste:
02/04/2010 4 Kommentare
Dank der Bemühungen der Börderbehörde entdecke ich zur Zeit die Musikkultur im Ostblock (so hieß das als der Krieg noch richtig kalt war). Sehr hübsch diese Tänzergruppe im ersten Video und eine ausgefeilte Choreographie!
Im wahnsinnig fortschrittlichen Westen verzichtete man weitgehend auf Choreographie und setzte stattdessen modernste Weltraumtechnik ein, um mit vollen Hosen gegen die rote Gefahr anzustinken:
Die reizende Sängerin hieß übrigens Manuela und das Stück “Helicopter U.S. Navy 66″
(In echt jetzt: als ich heute morgen besagten Eintrag der Börderbehörde sah – danke für den Hinweis auf die besonders sehenswerten Stellen -, habe ich Tränen gelacht. Einfach nur genial!)
13/03/2010 2 Kommentare
Ich habe ja generell eine Neigung für’s Schräge, Ausgefallene, Nicht-Alltägliche, ob das nun Musik, Fotos, Bücher oder Filme sind.
Mir scheint, die Grundsteine dafür wurden früh gelegt:
Eigentlich war ich auf der Suche nach diesem Kinderschaumbad aus den späten 60ern wo immer so Tierfigürchen drinne waren, an die man erst rankam, wenn die Flasche fast leer war etwas anderem, als mir einer der berühmt-berüchtigten Afri-Cola Werbespots von Charles Wilp unter den Mauszeiger geriet.
Ende der 60er, Anfang der 70er lief dieses Zeug im Fernsehen. Die andere Werbung aus jener Zeit war wohl vergleichsweise normal, da erinnere ich mich nur an ein paar penetrante Jingles (Creme 21 sticht, was das angeht, besonders heraus und noch heute ganz schmerzhaft ins Ohr).
Aber die Afri-Cola-Rausch-Clips ließen mich jedesmal von meinen Spielsachen aufblicken. Das habe ich mit einer Mischung aus Gruseln und Faszination betrachtet. Diese Gestalten in den Clips waren irgendwie nicht mehr Herr ihrer Sinne und außerdem schien es sich um Hippies zu handeln.
Laut meiner Eltern waren besagte Hippies höchst gefährliche Leute, auch wenn sie einem – “Geh sofort von diesen Leuten weg!” – nur ein Blümchen schenken wollten.
Wie auch immer – hier mein Lieblingsclip: Bilder wie ein Acid-Trip unterlegt mit seltsamen Texten im Cut-Up Stil und quietschenden, schrebbelnden Klängen
“1971 wird bewiesen, dass die Elektrizität in den Kniekehlen bei Erregung dieselbe ist, die die Haare zu Berge stehen läßt.“
Das ist pure Avantgarde. Und total bescheuert.
Außerdem kann ich noch den mit den zugedröhnten Nonnen und den mit dem nackigen Bart- und Kotelettenträger am Anfang empfehlen.
“Afri-Gläser, stapelbar, drei Stück, eine Mark fünfundsechzig.“