Einheitsdenkmal

Dieser Eintrag kann Spuren von Ironie enthalten.

Berlin – Der Entwurf für das Einheitsdenkmal steht. Seltsamerweise findet dieses wunderschöne Architekturkunstwerk nicht bei allen Anklang. Ja gut, ich persönlich fand auch zwei andere Entwürfe schöner.

Kanzler Kohl in einer Pose in der normalerweise Moses, das Rote Meer teilend dargestellt wird, nur, dass Kohl natürlich die Massen eint. Darunter in güldenen Lettern “„Und ich bin mehr denn je davon überzeugt, dass wir in den nächsten drei bis vier Jahren in den neuen Bundesländern blühende Landschaften gestalten werden.”.

Der andere Entwurf – eine überlebensgroße Statue von David Hasselhoff in Lampenjacke (statt Lampen sind natürlich Scheinwerfer eingebaut) von Innen begehbar, wie die Freiheitsstatue. Im Sockel befinden sich Andenkenläden in denen Plastikfigürchen mit LEDs angeboten werden, Figürchen, die “I’ve been looking for freedom” singen, wenn man “Die Mauer muss weg” ruft oder in die Hände klatscht.

ber gut, es soll die Schale sein und vom Symbolwert her ist sie natürlich kaum zu übertreffen. Das Werk stellt eine Obstschale dar – nicht nur wegen der Bananen, über die sich die Ossis als erstes hermachten, als die Mauer fiel, sondern auch, weil Kohl ja oft liebevoll “Birne” genannt wurde. Und das Ding schaukelt, weil wir einheitlich in Ost und West verschaukelt werden. Außerdem werden die Skater und Parcoursfreunde richtig Spaß an dem Ding haben, wenn’s erst einmal verrostet und mit jeder Menge Tags und doofer Sprüche zugesprayt ist.

Leider höre ich immer wieder Gemecker, dass das Artefakt am Schlossplatz zu stehen kommt. Liebe Leute, da war gerade Platz und es ist nicht so weit draußen wie Spandau oder Erkner. Okay, man hätte auch was abreißen können – den Fernsehturm z.B., aber dann hätte das Ganze mehr gekostet als der Schnäppchenpreis von 10 Mio. Euro.

Jetzt berichtet der SPON, dass Architekten Probleme haben Zitate von Bürgerrechtlern zur Wiedervereinigung zu finden. Also, diese Werbeagentur mit Sitz in Stuttgart hat halt nicht so den Draht zur Szene. Die Ostberliner tun sich ja etwas schwer mit Schwaben. Aber ich frage mich sowieso, warum sie da Zitate von diesen Kommunisten Aktivisten draufpacken wollen, wo die doch eher an einen reformierten, eigenständigen Staat gedacht haben.
Warum nimmt man nicht lieber die Sprüche, die auf den Plakaten der Demonstranten standen: “Visafrei bis Hawaii”, “Deutschland, einig Vaterland” und “Helmut nimm’ uns bei der Hand, führ’ uns ins Wirtschaftswunderland”?

Also, das Dingen kommt jetzt da hin, das ist alternativlos und das Stadtschloss kommt auch irgendwann. Man denkt an Verträge mit Eignern von Vergnügungsparks und mit mehreren Fast Food Ketten. So ist dann auch für Amüsement und Verpflegung gesorgt. Dieses Humboldtdingens wird soviel Platz ja wohl nicht brauchen. Das kann in den Keller. Neben den Toiletten und der Gaderobe ist noch Platz.

Das war mein Bericht zur aktuellen Lage in Berlin.

Ich geh’ jetzt kotzen.

Blödsinn ist das halbe Shampoo

Erschütternde Vielfalt bei den Shampoos im Drogeriemarkt. Das liest sich wie eine Speisekarte: Ei, Milch und Honig, Waldfrüchte, Mango, Orange, Ingwer, Kaviar.
Wurstwasser, Schwarzwälder Kirsch und Tsatsiki werden merkwürdigerweise nicht angeboten.
Dann findet man Shampoos mit Seide, Rosen und Perlen – Luxus, den man sich in die Haare schmieren kann.
Oder diese Spezialprodukte, die ziemlich abgefahrene Bezeichnungen haben, vermutlich, weil niemand so ganz harsch gesagt bekommen möchte, was auf seinem Kopf los ist.
Anti-Frizz – nimmt man, wenn die Haare so struppig sind, dass sie sich ohne weiteres Zutun in Dreadlocks verwandeln
Color-Refresh – soll helfen, wenn das Granatapfelrot der Färbung zu einem Entzündungsrosa verblasst ist
Gloss-Shampoo ist für Haare gedacht, die so stumpf sind wie Tafelkreide
Split End Remover nimmt man gegen Haarspliss, der die Frisur aussehen läßt, wie einen explodierten Besen.
Will man dagegen eine Frisur, die aussieht wie ein explodierter Besen, braucht man Styling Gel extra strong. Aber das ist ein anderes Regal.

Rosenmontag (Freejazz Edition)

Eine Horde von Menschen drängelt sich in der Stadt. Man hat lustige Hüte und sein „Nur einmal im Jahr ist Karneval“-Gesicht aufgesetzt. Durch die Straßen zieht der Geruch von Bierdunst und Pferdeäpfeln.

Eine Formation von Blechtieren marschiert vorbei, langsam die Ideallinie verlassend, so dass früher oder später Zimbeläffchen und Trommelhäschen kollidieren. Sie gehen zu Boden und dreschen mit Zimbeln und Trommelstöckchen aufeinander ein bis die Spiralfedern im Innern der kleinen Blechkörper wieder entspannt sind.

Der Zuschauer mit dem Cowboyhut sagt verständnisheischend und Verständnis heuchelnd zu der Dame im schrillrosa Plüschjäckchen:

“Das sind auch nur Menschen.”

Die Dame nickt zustimmend. Die zwei fangen an Floskeln und Bonbons austauschen.

Diese Kälte!
Der verdammte Regen hört wohl nie mehr auf!
Ja, das Wetter!
Und diese Jugend!
Diese renitenten Rentner!
Die Bahn!
Die Politik!
Die Hosenträger halten heutzutage auch nicht mehr das, was sie versprechen.
Servicewüste Deutschland!
Kamelle!

Man nickt sich noch einmal zu bevor man getrennter Wege geht.

Ein paar Luftschlangen und ein bunter Matsch aus zertretenen Bonbons, Konfetti und Bier bleiben zurück für die Straßenreinigung.

“Einen Iced Prozac Mindfuckiato Grande …

Liebe Baristas in den Filialen verschiedenster Kaffeeeinzelhandelsgeschäfte,

mir ist wiederholt aufgefallen, dass manche von Euch ganz schön überheblich wirken. Es ist unhöflich, wenn man  Leute in arrogantem Ton darauf hinweist, welche Begriffe sie bei der Bestellung zu verwenden haben. Wer einfach einen großen Cappucino bestellt, wird mehr oder weniger höflich gefragt: “Möchten Sie einen tall, grande oder venti?”. Steigerung: “Sie müssen schon wissen, ob Sie einen tall, einen grande oder einen venti wollen!” So richtig zickig.

Ihr wisst schon, dass Ihr totalen QUATSCH labert, oder?

tall = groß
grande = groß
venti = zwanzig

Jetzt stellt die Frage mal auf Deutsch.

Ich weiß nicht, ob Ihr wirklich Baristas seid, aber den ein oder anderen von Euch halte ich eher für einen Bramarbas.

Oder könnt ihr hübsche Muster im Milchschaum machen und mir spontan, ohne im Internet nachzugucken sagen, wie der Kaffee aus Kaffeebohnen, die einem Fleckenmusang durch den Magen-Darm-Trakt gewandert sind, heißt? Nicht, dass ich so etwas trinke. Ich habe die Kohle nicht, und ich stehe auch nicht wirklich auf Katzenkacke, egal wie putzig das  Schleichkatzentier aussieht. Mir reicht zur Not Instantkaffee, Hauptsache es ist Koffein drinne.

Aber ich schweife ab. Was ich eigentlich sagen wollte, ich würde Euch jetzt nicht bei der Barista-Weltmeisterschaft anmelden, nur weil Ihr es fertigbringt, den Leuten, die bei Euch einkaufen, ein paar schönklingende, aber völlig sinnentleerte Wörter um die Ohren zu hauen.

Vielleicht steht ja in Eurem Vertrag, dass Ihr nur ausschenken dürft, wenn die Leute in diesem Kauderwelsch bestellen, aber dann solltet Ihr Euch vorsichtshalber diesen arroganten Unterton sparen, um Euch nicht vollends zum Horst zu machen.

…mit Leche de Soya und Mimolette Sprinkle. À emporter. Alstubelieft.”

Mysterien des Alltags

Die Plätzchen werden als “Russisch Brot” bezeichnet, sollten da nicht kyrillische Buchstaben in der Tüte sein?

Es gibt da mehrere Theorien, warum dem nicht so ist.

Bei Hannibla gab’s Hausaufgaben

Hannibla hat uns in ihrem Eintrag “Oh, ihr Suchenden!” Hausaufgaben aufgegeben: eine Kurzgeschichte schreiben, aus den Suchbegriffen, die sie in ihrem Blogfusselfilter gefunden hat.

Hier die Begriffe (wtf?):

gesang duden
bilder uber sex
sexwoche
gründe warum ich single bin
blogs selber schreiben
rotstift
lektor kiel
nackte huren video

Und jetzt zur Geschichte.

Die in dieser satirischen Geschichte dargestellten Handlungen und verwendeten Namen von natürlichen oder juristischen Personen sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden oder toten Personen sowie existierenden Fachmessen, Schulen und Unternehmen sind rein zufällig.

*

Vom Abschlusstag der Fachmesse “Buch und Sex” in Kiel

Auf der Fachmesse “Buch und Sex”, im Volksmund scherzhaft “Kieler Sexwoche” genannt, hat sich auch in diesem Jahr wieder ein illustres Publikum aus schreibendem und horizontalem Gewerbe eingefunden.
Besucher drängen sich in die Aula der Karel-Gott-Gesamtschule [Name von der Redaktion geändert]. Vor allem die Stände an denen man Schilder mit Aufschriften wie “NACKTE HUREN VIDEO” angebracht hat, sind stark frequentiert. Der Stand, der den Duden anbietet ist dagegen völlig verwaist.

13:30 h
Am Eingang werden wie jedes Jahr von Promotern kleine Geschenke verteilt, auf Wunsch in neutraler Verpackung. Dieses Jahr gibt es eine schwarze Postkarte mit dem Aufdruck “bilder uber sex” in weiß, ein Feuerzeug in Form eines Frauenkörpers und einen kleinen Plastikpenis, der über den Tisch hüpft, wenn man ihn aufzieht. Letztes Jahr waren die Geschenke aufwändiger, aber in Krisenzeiten macht der Rotstift auch vor Literatur und Sex nicht Halt.

14:00 h
Karl Napp aus Erkner stellt sein Buch “Gründe warum ich Single bin” vor. Zwei Gründe sind offensichtlich. Nicht nur, dass Napps Wellblechhose aufträgt, auch die Vokuhila-Frisur ist ziemlich unvorteilhaft.

14:22 h
Es tut sich etwas am Dudenstand. Ein Lude lungert lässig herum, greift dann ganz beiläufig nach einem der Bücher und blättert sich durch zum “r”. Er will ein Buch veröffentlichen. “Weib, Gesang und Samenstrang” soll es heißen. Ein guter Titel, findet er, aber der Lektor hat gesagt,”Das geht gar nicht.” Wortwörtlich. Am Telefon. Und dann hatte der Lektor ihm noch empfohlen sich einen “verdammten Duden” zuzulegen, weil “wer soll denn das alles redigieren?”. Jetzt will der Lude nachschlagen, was “redigieren” bedeutet.

15:00 h
Der neue Stern am Autorenhimmel, die deutsche Antwort auf das “literary bratpack”, der weniger aus Orientierung, denn aus Imagegründen bisexuelle Klaus Wohlgezogen, liest aus seinem Buch “bilder uber sex” vor. Das Werk ist eine intertextuelle Bearbeitung von “Der Zauberberg”, “Wir Kinder vom Bahnhof Zoo” und “American Psycho”. Die Zuhörer sind hingerissen von dieser nihilistischen Beschreibung einer von Sex, Gewalt und schlechten Drogen verseuchten, dekadenten Schar schwäbischer Mittelständler, die in der Landeshauptstadt langsam an zu viel Müslikeksen aus dem Bioladen und der Langeweile, die jene ereilt, die “was mit Medien” machen, zugrunde gehen.

15:15 h
Zuschauer schleichen sich aus der Autorenlesung, um einen günstigen Platz in der Turnhalle zu ergattern, wo in fünfzehn Minuten eine Gruppe Stripperinnen an den Kletterstangen die Finessen des Pole Dancing demonstrieren wird.

15:30 h
Eine Gruppe Stripperinnen demonstriert an den Kletterstangen der Turnhalle vor einem johlenden Publikum die Finessen des Pole Dancing.

15:49 h
Der bekannte Literaturkritiker Friedhelm Blaustich äußert sich in einem Interview lobend über die Stripperin Bambi, deren Können er soeben in der Turnhalle der Karel-Gott-Gesamtschule [Name von der Redaktion geändert] bewundern durfte. Auch ihre darstellerische Leistung im Nackte Huren Video, dass er vorgestern auf der Messer erworben hat, möchte er an dieser Stelle lobend erwähnt wissen. Alle Dialoge des Videos sind improvisiert und Bambi zeichnet sich durch eine sprachliche Gewandtheit, ja, eine zarte Lyrik im Ausdruck aus, die in einem Werk wie “Nackte Huren” nicht zu erwarten ist.

16:04 h
Der Blogger Erich P., Autor des Blogs “Blogs selber schreiben” merkt an, dass Klaus Wohlgezogen nicht nur die genannten Bücher verwendet hat, sondern die besten Passagen aus Hannibla Lektors Suchbegriffen kopiert hat. Es kommt zu einem Eklat. Ein tobender Mob aus Literaten und Bordsteinschwalben stürmt den Stand, an dem “bilder uber sex” angeboten wird. Alle wollen das Buch kaufen.

16:32 h
Der Dudenlude hat “redigieren” gefunden, den Eintrag dreimal gelesen und ruft jetzt einen Kumpel aus dem Milieu an, damit er den Lektor “verschwinden lässt”.

17:00 h
Preisverleihung. Das goldene Kamasutra geht an Astrid “Tigerlilli” Knopf für ihr autobiographisches Werk “In der Horizontalen”. Klaus Wohlgezogen bekommt einen Schreikrampf und beruhigt sich erst, als sein Verleger ihm mitteilt, dass “bilder uber sex” durch die Verkäufe auf der Messe, jetzt auf allen Bestsellerliste steht.

17:25 h
Die Besucher gehen zu den Shuttlebussen, die sie zum Swingerclub “Wilde 13″[Name von der Redaktion geändert] bringen werden, wo traditionsgemäß die Abschlussparty der Fachmesse “Buch und Sex” stattfindet und man bei Stripshow, Nyotaimori und geselligem Beisammensein die Highlights der Kieler Sexwoche noch einmal Revue passieren lassen kann.

15 seconds of Free Jazz #3

Sie suchen das Land

Wo Bartel den Most holt
Wo man Äpfel mit Birnen vergleicht
Wo alle an einem Strang ziehen
Wo für Beschwerden das Salzamt zuständig ist
Wo man fröhliche Urständ feiert
Wo Hammelbeine langezogen und zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden
Wo der wahre Jakob an St. Nimmerlein Geburtstag hat?

Gehen Sie den Bach runter, nehmen Sie den falschen Dampfer und dann sind Sie da:
Im Land, wo der Pfeffer wächst.

Helden der Wiedervereinigung

Diese Blogpost kann Spuren von Geschichte und Sarkasmus enthalten.

Anlässlich seines 80. Geburtstags wurde Helmut Kohl ja wieder einmal als Held der Wiedervereinigung gefeiert. Ohne Kohl wäre die Mauer nie gefallen. Und es gäbe auch keine blühenden Landschaften … ähem… Wie dem auch sei, ich lese dauernd “Kohl”.
*
Was ist denn bitte mit Ronald Reagan?
*
Der ist doch der eigentliche Held. Ohne seine entschlossenen Worte, die er Michail Gorbatschow entgegenschleuderte, wäre die Mauer nämlich nie gefallen.

Nein, ich meine nicht:
“My fellow Americans, I am pleased to tell you today that I’ve signed legislation that will outlaw Russia forever. We begin bombing in five minutes .”
Das sagte Reagan, der Witzbold, ja bereits 1984, also in der Prä-Gorbatschow-Ära.
*
Sondern: “Mr Gorbatchev, tear down this wall!”

Das Video ist ein bemerkenswertes Zeitdokument:
*
Kanzler Kohl beispielsweise hört bei dieser historischen Rede gar nicht zu, sondern schwatzt.

Und die jubelnde Menge klingt etwas merkwürdig.
*

Eins sieht man allerdings nicht so gut, nämlich die Mauer im Hintergrund. Aber man kann einen Blick auf ein Foto werfen. Deutlich zu erkennen auf diesem Bild, direkt hinter Reagan, ein Ausschnitt des Graffitis “Welcome Reagan 1987″.
*
Das ist allerdings die, vom Ministerium für Wahrheit überarbeitete Version. In der Nacht hatten Schelme “Reagan go home” an eben diese Stelle gesprayt. So wurde schnell weiß überpinselt und korrigiert, um sich vor dem Stationierer der Pershings nicht zu blamieren.

Aber was rede ich soviel über Reagan. Jeder weiß, dass der wahre Held der Wiedervereinigung ein Mann ist, der die Mauer einfach niederbrüllte sang:

Danke, David. Geile Jacke *hüstel*.

Ostermenü aus Teufels Küche

Amuse-Gueule:
Ohrfeigen im Speckmantel

Suppe:
Bredouille mit Ei und verhagelter Petersilie

Warme Vorspeise:
Gegrilltes Sitzfleisch an Mousse von der Abrissbirne

4. Gang (Fisch):
Geräucherte Eisscholle mit Rüffelsahne

5. Gang (Fleisch):
Satansbraten in einem Mantel aus weichem Keks
dazu gedünstete Maulschellen und Bandsalat

Dessert:
Klabusterbeerensorbet mit einer knusprigen Backpfeife

Zum Abschluss:
Ein doppelter Zorn
(auf Wunsch verpasse ich Ihnen dazu eine Zigarre)

Ich wünsche Ihnen einen guten Appetit und frohe Ostern!

15 seconds of Free Jazz #2

Frustration

Meine tägliche Ration Frust
mit Mehrfurchtmarmelade

Optimist
Pessimist
angepisst

Frust Mahlzeit!

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